beeswe.love

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!

Das CREATIVTEAM wird 2019 aktiv und trägt mit einem tollen Imkerprojekt konkret einen Teil zu Umwelt- und Artenschutz bei.

Wir lieben Bienen! Leider ist die Hälfte der 560 in Deutschland lebenden Bienenarten inzwischen vom Aussterben bedroht. Der verantwortungslose Einsatz von Pestiziden, eingeschleppte Schädlinge und schlichter Futtermangel sind nur einige der Gründe, warum es Wild- und Honigbienen weltweit an den Kragen geht. Und was tun wir?

Wir handeln!
concept promotion nimmt mit dem gesamten Creativteam an dem Projekt beeswe.love teil. Wir haben die Patenschaft für ein eigenes Bienenvolk sowie 100 m2 Bienenweide übernommen und tragen so einen kleinen, aber nicht unbedeutenden Teil zu Arten- und Umweltschutz bei.

Natürlich: Verglichen mit riesigen Imkerprojekten, wie den Porsche Bienen, scheint das erstmal recht wenig. Doch die Idee hinter diesem Projekt ist bestechend - denn der 

Ansatz von beeswe.love ist es, Nachhaltigkeits-bestrebungen für jeden möglich zu machen – ob Einzelperson, Kleinunternehmen oder Mittelstand.

Denn auch wenn viele Einzelpersonen oder Firmen „klein anfangen“, wird so nach und nach eine Bewegung entstehen, die das Potential hat, diese Welt tatsächlich zu bewegen. Wir zeigen mit unserem Engagement, dass
jeder Verantwortung übernehmen kann. Wenn wir klein anfangen, können wir langfristig zusammen Großes erreichen!

Die ersten Arbeitsmonate...

 

Der April schenkte uns viel Sonne und Wärme, so konnte die Arbeit der Bienen gut beginnen. Leider folgte ein regnerischer Mai - seinem Ruf als »Wonnemonat« wurde er jedenfalls nicht gerecht. Tief »Yukon« kam mit Dauerregen und Sturm, Schnee (!!!) von der Eifel bis zum Erzgebirge - und das mitten in der so entscheidenden Apfelblüte! Aber auch wir sind gegen schlechtes Wetter leider auch wir machtlos.

Unsere fleißigen Bienchen hockten also mehr in ihrer Stube als ihnen und uns lieb war und mussten sich auch noch an den letzten Resten des Wintervorrates bedienen. Aber - den kleinen Helfern geht es trotz allem grundsätzlich gut und sie sind sehr bemüht, alles - wirklich alles für ihre Königin zu tun.

Bald können wir mehr berichten, was genau Ihre Majestät und ihr Staat in den letzten Wochen so alles getan haben. Bis dahin freuen wir uns mit unseren Bienchen auf die kommenden Wochen mit ganz viel Sonne.

Hochzeitsstimmung im Sommer

Der Hochsommer - Primetime bei unseren Bienen!
Das Jahr 2019 bescherte uns Abwechslung. Nach den zum Teil eisigen Temperaturen noch im Mai, konnten wir im Juli richtig schwitzen! Die fast 40 Grad stellten das Imker-Team vor neuen Herausforderungen. Und auch wir sehnten uns nach einer Abkühlung.

Nicht so unsere Bienen! Doch so sehr wir auf der Suche nach Wasser, Eis und Schatten waren, so cool nahmen unsere Bienen die Hitze auf. 

Biene haben eine eigene Klimatechnik, die richtig ausgeklügelt ist. So können sie die Temperatur im Bienenstock ganz gut selbst regulieren. Und das geht bei Kälte wie bei Wärme: Ist es den Bienen zu kalt im Nest, sammeln sich die Arbeiterinnen, die da sind, um die Brut und lassen ihre Muskeln vibrieren. Dadurch entsteht eine wohlige Körperwärme, die alle genießen. Umgekehrt können die Bienen aber auch auf hohe Temperaturen reagieren. So stellen sich die Arbeiterinnen vor dem Nesteingang auf, fächern per Flügelschlag die warme Luft aus dem Stock und belüften so das Innere. Dazu braucht es 7.200 Flügelschwingungen pro Minute, die Temperatur wird dann konstant bei etwa 35 Grad gehalten. Bei größerer Hitze brauchen aber auch Bienen eine Abkühlung - und bekommen sie durch Wassertropfen, die sie auf die Wabe sprengen. Durch den Flügelschlag entsteht noch ein zusätzlicher Kühlungseffekt.  Und hilft auch das nicht mehr, müssen die Bienen doch mal an die frische Luft. Sie versammeln sich dann am Flugloch zu einer Traube und bilden so den bekannten "Bienenbart".

Also - die Bienen können sehr gut umgehen mit den warmen Temperaturen und können sich sogar auf noch viel mehr konzentrieren...

Schwarmzeit, Hochzeitsflug und Drohnenschlacht
Wie schön ist es, der Natur zu lauschen...beschauliches Summen, warme Sommernächte, idyllische Landschaft...schaut man bei unseren Bienen genauer hin, so erlebt man aber doch drastische Dramen und brutale Szenen:

Das Schwärmen: In der Natur unter normalen Umständen, teilt sich das Volk der Bienen, wenn es zu groß wird. Der eine Teil des Volkes bildet also einen Schwarm und folgt der alten Königin in einen neuen Stock. Ja, für unsere Imker ist das natürlich eine große Herausforderung - sie müssen sehr achtsam sein, damit dieser "natürliche Schwund" verhindert werden kann.

Der Hochzeitsflug: Junge Bienenköniginnen ziehen bereits wenige Tage, nachdem sie geschlüpft sind, zu ihrem sogenannten Hochzeitsflug aus. Sie setzt Pheromone ein, um männliche Bienen anzulocken. Bis zu 20.000 sammeln sich um sie, jedoch bekommen nur etwa 15 die Chance, sie etwas besser kennenzulernen - und das auch noch im Speed Dating, nämlich im Flug! Wer nun die Daumen drücken möchte, sollte wissen, dass der erfolgreiche Verehrerdirekt nach der Paarung stirbt - also sehr unromantisch das Ganze. Die Königin aber ist dafür nach der Hochzeit mit bis zu 10 Millionen Spermien versorgt, was für ihr restliches Leben ausreicht.

Die Drohnenschlacht: Ja, die männlichen Bienen haben es nicht leicht. Verschmäht von der Liebsten (dafür noch am Leben), wird ein Drohn mit dem Rausschmiss aus dem Bienenstock abgefertigt.

Wer braucht da schon Seifenopern im Fernsehen - wahre Dramen spielen sich direkt in unserem Bienenstock ab. :-)

Der Herbst ist da

Die Mädels packen zusammen

Ja, die Tage werden kürzer, es wird kälter und der Herbst steht bereit. Unseren Bienen ist das Wetter zu schmuddelig, sie packen ihre Sachen und machen sich bereit für ihre Erholungspause nach einem arbeitsreichen Sommer. Was sie uns übrig lassen? Leckeren Honig - denn die Bienen verbrauchen etwa 70% ihres Honigs. Den Rest dürfen wir uns stibitzen. Jedoch nicht umsonst, als Gegenleistung bekommen sie nochmal richtig Futter durch unsere Imker. So kommen die Bienen und ihre Königin gut durch den kalten Winter.

Außerdem schützen unsere Imker die Bienen noch zusätzlich, denn satt alleine reicht manchmal nicht. Damit unsere Bienen auch gesund bleiben und sich ungestört erholen können, gibt es noch eine Behandlung gegen die gefürchtete Varroamilbe und es wird ein Gitter angebracht, dass vor gefräßigen Nagern schützt.

Und dann heißt es für die Bienchen - bleibt zusammen und wärmt euch gegenseitig! Wir wollen euch so gern im nächsten Jahr wieder fliegen sehen! Küssend

Ein Resumé

Die Zeit mit beeswe.love

Ein weiteres Bienenjahr neigt sich dem Ende und gerade nach einem Jahr wie diesem ist es besonders spannend zu sehen, dass es noch größere Kreisläufe zu geben scheint, als unsere. Während unsere Welt durch eine Pandemie völlig aus den Fugen zu geraten scheint, erholt sich die Natur mit ihren vielfältigen Ebenen und Zyklen und zeigt sich gänzlich unbeeindruckt.

Wir durften während der Zeit mit beeswe.love das Verhalten unserer Bienen beobachten und konnten nur staunen, wie komplex das Leben der Bienen ist. Wir haben das Leben auf der Bienenweide studiert und uns über so viel lebendige Vielfalt gefreut! Ein Glas Honig hat nach diesem Bienenjahr eine völlig neue Bedeutung als zuvor :-)

Mit unserem Engagement bei beeswe.love haben wir gezeigt, dass auch verhältnismäßig kleine Gesten eine Menge bewirken – sowohl außen als auch innen.

Deswegen gerne nochmal: "Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!"

Wir haben auch 2020 gehandelt und trotz aller anderen Umstände durch die natürliche Schönheit alles Lebendigen profitiert.

 

Wir freuen uns über eine tolle Zeit mit und für unsere Bienen und werden regelmäßig darüber berichten, was in und um den Bienenstock passiert.


Bleiben Sie also gespannt :-)